Zum Jahreswechsel 2008 / 2009 zeigte ein WDR-Kamerateam im 3. Programm von einem Hochhaus in Köln-Deutz auf der linken Rheinseite das Silvesterfeuerwerk am Rheinufer von Köln und den beiden Rheinbrücken auf einer Strecke von insgesamt ca. 1,7 km.
Ein zweites Kamerateam stand Silvester vor dem Landschaftsverband am Köln-Deutzer Ufer mitten in der 500 Meter langen Fan-Meile zwischen Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke und zeigte im Vordergrund die 20 Passagierschiffe der Rheinschifffahrt und im Hintergrund die Stadtsilhouette von Köln mit Altstadt, Groß-St.-Martin und Kölner Dom.
Auf den beiden 350 m langen Rheinbrücken machten in der Silvesternacht machten tausende Menschen Silvesterparty und das Silvesterfeuerwerk 2008 / 2009 war noch beeindruckender als in den Vorjahren.
Der WDR machte bei der Übertragung vom Silvesterfeuerwerk am 31. Dezember 2008, 23.55 Uhr bis 1. Januar 2009, 0.15 Uhr laufend nicht zum Silvesterfeuerwerk in Köln gehörende Einblendungen aus Konservenaufnahmen der vergangenen Feuerwerk Kölner Lichter.
Dies haben das beeindruckende Silvesterfeuerwerk in Köln und die Fernsehzuschauer nicht verdient, dass der für den Schnitt der Fernsehsendung zuständige WDR-Mitarbeiter alle paar Sekunden Schnitte macht, um laufend das Silvesterfeuerwerk von Köln am Rhein zu fälschen und nicht dazugehörende Einblendungen vom Feuerwerk Kölner Lichter vorzunehmen.
Nicht ein einziges Mal wurden beispielsweise vom WDR die ca. 20 Schiffe mit einem Zoom vom Hochhaus so gezeigt, dass man hätte das eine oder andere Schiff hätte erkennen können oder man gar die vielen Menschen gesehen hätte, welche auf den Freidecks der Schiffe standen.
Laufend gab es vom WDR zu schnelle Kameraschwenks und neue Einblendungen – fast ein Grund in eine andere TV-Sendung umzuklicken.
Da hatten es beispielsweise die Fahrgäste auf dem Rheinschiff, welches in Köln-Porz zur Silvesterfahrt gestartet war viel besser. Fast nur bei diesem Schiff war der Kapitänsstuhl im ersten Stock.
Deshalb konnten die beim Silvester-Schiff aus Köln-Porz im zweiten Stock auf dem Freideck stehenden Fahrgäste einen tollen 1,7 km langen Rundumblick auf zehntausende Menschen am Rheinufer und auf den beiden Rheinbrücken geniessen, die das beeindruckende Silvesterfeuerwerk veranstalteten.
Dieser tolle Rundumblick ist bei 90 Prozent der anderen Rheinschiffe leider nicht möglich, weil die sich im zweiten Stock befindlichen Kapitänsstühle den Blick in eine Richtung versperren und man deshalb maximal nur 75 Prozent vom Rundumblick sehen kann.


